Einfärbung
Verblasste Lehnen, ausgeblichene Sitze, Sonnenschäden auf der Armatur. Original-Farbton angemischt und in mehreren dünnen Schichten aufgetragen.
Sitze, Lenkrad, Armaturenbrett: Wir setzen abgenutztes oder beschädigtes Premium-Leder instand — eine Spezialisierung, die in Lübeck kaum eine Werkstatt unter einem Dach anbietet.
Vier Disziplinen, die wir täglich bedienen — Premium-Leder behandelt wie Premium-Leder, nicht wie Plastik.
Verblasste Lehnen, ausgeblichene Sitze, Sonnenschäden auf der Armatur. Original-Farbton angemischt und in mehreren dünnen Schichten aufgetragen.
Eingerissene Naht, Zigarettenschaden, scharfkantiger Schaden vom Schlüsselbund. Aufgefüllt, geschliffen, narbenstrukturiert, eingefärbt.
Abgegriffener Kranz wieder satt schwarz. Bei mehreren Jahren Fahrpraxis sichtbarster Verschleißpunkt — und der erste, der bei Verkauf auffällt.
Der klassische Einstiegsschaden Fahrerseite: aufgescheuerte Seitenwange. Wird neu aufgebaut, eingefärbt und versiegelt — keine Spachtel-Optik.
Drei Schritte, die zwischen Pfusch und Premium-Ergebnis entscheiden. Jedes Detail in der Reihenfolge wichtig.
Tiefenreinigung mit lederneutralen Mitteln, Altbeschichtung abgenommen, Oberfläche fein angeraut. Erst eine offene Pore nimmt neue Farbe dauerhaft an.
Risse aufgefüllt, lose Nähte handgenäht (Saddle-Stitch), Brandlöcher mit Lederbinder geschlossen. Anschließend in Originalnarbe geschliffen.
Original-Farbton aus Pigmentvorrat angemischt, in mehreren dünnen Schichten aufgetragen, mit matter oder seidenglänzender Versiegelung fixiert.
Premium-Lederinterieur ist teuer im Neuteil, aber überraschend günstig in der Aufarbeitung — wenn man weiß, was man tut.
Was Kunden vor einer Aufbereitung am häufigsten wissen wollen.
Reparierbar sind: Farbverlust, Sitzwangen-Abnutzung, kleinere Risse, Brandlöcher, durchgesessene Stellen, Lederabrieb am Lenkrad, fleckige Verfärbungen und einzelne Schnitte. Auch perforierte Lederbezüge (z. B. Mercedes Designo, BMW Merino) lassen sich farblich auffrischen.
Nicht reparierbar sind nur: komplett aufgelöste Lederschichten, bei denen das Trägermaterial bereits zerstört ist — dort hilft nur ein Bezugstausch.
Lenkrad-Aufbereitung: ab 180–280 €. Einzelner Sitz (Wangen + Sitzfläche): 250–450 €. Kompletter Sitz inkl. Rückenlehne und Seitenteile: 350–650 €. Komplettes Lederinterieur: meist 900–1.500 € als Paketpreis.
Bei Leasing-Rückgabe ist die Aufbereitung fast immer deutlich günstiger als die Schadensbewertung des Leasinggebers — wir rechnen das gerne vor.
Ja — wir arbeiten mit professionellen 2K-Lederfarben (nicht zu verwechseln mit Schuhcreme-artigen Produkten). Diese Farben dringen ins Leder ein und sind wisch-, scheuer- und reibefest. Mit normaler Lederpflege bleibt das Ergebnis viele Jahre stabil.
Empfehlung: alle 6–12 Monate eine Lederpflegelotion auftragen — das verlängert die Haltbarkeit deutlich.
Lenkrad: 1 Werkstatt-Tag. Einzelner Sitz: 1–2 Tage. Komplettes Interieur: 2–4 Arbeitstage, je nach Umfang und Trocknungszeiten.
Sitze werden bei uns im Haus ausgebaut oder vor Ort am Fahrzeug bearbeitet — je nach Schadensbild. Sie sind kurz ohne Auto, nicht wochenlang.
Kunstleder (Skai, Premium-Vinyl) lässt sich genauso einfärben und in den meisten Fällen reparieren. Bei Alcantara (Mikrofaser-Wildleder) ist Auffrischung über Bürstung und Reinigung möglich — eine Einfärbung erfordert spezielle Verfahren und ist nicht in allen Schadensbildern sinnvoll.
Schicken Sie uns ein Foto — wir sagen Ihnen ehrlich, ob die Reparatur das Ergebnis bringt, das Sie sich erhoffen.
Ja — von beige zu schwarz, braun zu cognac oder individuellen Farben ist eine vollständige Umfärbung möglich. Voraussetzung: das Leder ist mechanisch in gutem Zustand. Eine Umfärbung ist aufwändiger als eine Auffrischung und entsprechend teurer.
Vor einer Umfärbung machen wir eine kleine Test-Stelle, damit Sie den Farbton vorher verbindlich sehen.
Fast immer. Ein abgesessenes Wangenleder bewerten Leasinggeber gerne mit 800–1.500 € Schadenswert. Unsere Aufbereitung kostet einen Bruchteil davon — und das Ergebnis besteht die Übergabe-Bewertung.
Wichtig: planen Sie die Aufbereitung 2–3 Wochen vor Rückgabetermin, damit die Lederfarben vollständig aushärten und nicht beim Probesitzen Spuren hinterlassen.
Solche Schäden werden zunächst mit Lederfüller strukturell repariert, anschließend strukturiert (Lederprägung) und in der Originalfarbe übermalt. Bei tiefen Schnitten oder ausgerissenem Material wird ein Unterzug aus Lederpartikeln eingearbeitet.
Das Ergebnis ist meist visuell kaum mehr von der Originalfläche zu unterscheiden — und mechanisch stabil. Bei sehr großen Defekten kann ein Einsatzstück (Patch) sinnvoll sein.
Schicken Sie ein paar Detailfotos per WhatsApp an 0173 / 208 80 29. Sie bekommen direkt eine ehrliche Einschätzung — auch, wenn sich der Aufwand bei Ihrem Schaden nicht lohnt.